Steuerfrau

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Es war einmal ... die traurige Geschichte von 100 €

Es waren einmal 100 € (sprich Euro). Die waren ganz stolz, weil sie durch schwere Arbeit verdient waren. Die 100 fühlten sich ganz toll, fast wie 200 ...

Doch dann passierte das, was immer mit schwer verdientem Geld passiert: Es kam zur Gehaltsabrechnung!

Die 100 € hatten den Fehler gemacht, sich in Deutschland aufzuhalten. Deshalb mussten 40 von ihnen in den Staatsdienst. (In Deutschland heißt das Lohnsteuer.) Da waren es nur noch 60.

Dann trafen sie auf einen Typen Namens "Soli". Der treibt sich seit einigen Jahren in Deutschland herum. Er kommt aus den "neuen Bundesländern" und verlangt seinen Tribut. 5 mussten mit ihm gehen.
Da waren es nur noch 55.

Weil die Euros an Gott glaubten, gingen 8 von ihnen zur Kirche.
Da waren es nur noch 47.

Eigentlich fühlten sich die Euros ja immer ganz gut, aber 8 von ihnen wurden krank. 7 mussten ins Krankenhaus, einer wurde ein Pflegefall.
Da waren es nur noch 39.

Obwohl der Euro eine junge Währung ist, waren einige der Euros nicht mehr ganz so jung. So setzten sich 10 von ihnen zur Ruhe und gingen in Rente.
Da waren es nur noch 29.

Obwohl alle Euros immer fleißig gearbeitet hatten und immer etwas Wert waren, wurden 3 von ihnen arbeitslos.
Da waren es nur noch 26.

26 Euros wurden von ihrem Arbeitgeber an einen Ort mit Namen "Empfängerkonto" verwiesen. Dort fielen sie in ein großes schwarzes Loch. Dieses schwarze Loch existiert auf viele Konten. In der Physik nennt man das auch den absoluten Nullpunkt.

Die verbliebenen 26 Euros sind dort sehr einsam und würden gerne wieder mit ihren Freunden zusammen sein ...